Von der Flüssigkeitssäule abgebissen… Oder: Unglaublich, aber wahr!

Nachdem meine Zweibeiner und ich in den letzten Tage doch recht viel mit meinem Neufi-Update 2.0 beschäftigt waren und es kein anderes Thema mehr gab, habe ich heute wieder etwas Interessantes belauscht. Katzenbesitzer aufgepasst!

Hunde und Katzen schlabbern Wasser aus einem Napf. Das ist bekannt.

Manche Hunde trinken aus Gartenschläuchen und Flaschen. Auch bekannt.

Katzen bauen beim Trinken mit ihrer Zunge eine Flüssigkeitssäule auf, von der sie im richtigen Moment abbeißen. Unglaublich, unbekannt, aber wahr!

Im Wissenschaftsjournal “Science” wurde der Artikel einer Forschergruppe des Massachusetts Institute of Technology veröffentlicht, die das Trinkverhalten von Katzen erforscht hat. Diese Gruppe hat beobachtet, dass sowohl Stubentiger wie auch Großkatzen sich die Flüssigkeitsdynamik zu Nutzen machen und ihre Zunge auf die Wasseroberfläche legen und zurückziehen. Dabei entsteht eine kleine Flüssigkeitssäule, von der sie instinktiv im richtigen Moment abbeißen.

Die bisherige Vermutung, dass Katzen ihre Zunge zu einer Art Schöpfkelle formen, um Flüssigkeit in sich hineinzulöffeln, ist hiermit widerlegt. Hunde hingegen nutzen wirklich ihre fleischgewordene Suppenkelle, um das Wasser aus dem Napf in ihr Maul zu befördern. Oder lassen sich eine Flasche anreichen.

Wer vermutet, meine Sekretärin schreibt hier aus purer Langeweile großen Mist, sollte sich das beeindruckende Beweisvideo auf Spiegel Online anschauen.

Bemerkenswert ist übrigens auch folgendes Forschungsergebnis: Das Kiekutsee Institute of Newfoundlands hat nach ausgiebigen Versuchsreihen, Videoanalysen und Fotodokumentationen festgestellt:

Ich bin keine Katze! (Jetzt bin ich endgültig total verwirrt. Ob das wohl wirklich stimmt?)

Ich kann übrigens auch aus Gläsern trinken. (Colm weiß das!)

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Neufi-Update 2.0 Oder: Die platzsparende Version ist da! Das Raumwunder Neufundländer

Viel zu lange Zeit mussten alle Neufundländer-Liebhaber auf das Neufi-Update 2.0 warten. Bereits lange Zeit vor der Markteinführung wurde es in hohen Tönen gelobt und als revolutionär angepriesen. Vorbei sein sollten die Zeiten des übermächtigen Steh-im-Wegs. Anbauten an Häuser unter 300qm sollten überflüssig werden. Menschen, die sich zusammengedrängt in einem Raum aufhalten, weil der Neufundländer diesen betritt, sollten der Vergangenheit angehören.

Nach dem kalten Start in das Neue Jahr 2011 und dadurch bedingten Lieferschwierigkeiten ist es nun soweit. Neufi 2.0 ist auf dem Markt und erste Berichte liegen vor:

“Gehören Sie zu der Kategorie Menschen, die die Küche unverschämter aber notgedrungener Weise zum Kochen benutzen möchte, obwohl der Große Braune diesen Raum als sein Hoheitsgebiet raumfüllend eingenommen hat? Ist Ihr Herz zu weich, als dass Sie Ihr Fellmonster aus dem Raum der Nahrungszubereitung und des Verzehrs verbannen könnten? Möchten Sie gerne alles mit Ihrem Neufundländer teilen – auch das kleingeschnittene Gemüse, welches widerspenstig immer wieder von der Arbeitsfläche rollt? Fällt es auch Ihnen schwer, alleine vor dem Backofen zu sitzen und auf die Pizza zu warten?

Jetzt gibt es Abhilfe! Sie müssen sich nicht mehr gegen die zu kleine Küche sondern nur noch für das neue, revolutionäre Neufi-Update 2.0 entscheiden!

Mit dem Update 2.0 lässt sich der moderne Neufi von nun an platzsparend verstauen. Mit Hilfe eines intuitiv-nutzbaren Bedienungssystems lässt er sich zusammenklappen und in Wandnähe platzieren. Von hier ist er jederzeit binnen weniger Sekunden wieder Einsatzbereit.

Überzeugen Sie sich selbst!”


 

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Paul? Wer ist eigentlich Paul? Oder: Männer allein im Schnee

So toben echte Kerle!

Auf den Bildern bin ich am Raufen mit meinem Kumpel Paul. Das ist mindestens genau so gut wie mit den Zweibeiner spazieren zu gehen! Egal wieviel sie mit mir knuddeln oder spielen, Kontakt zu Artgenossen können die einfach nicht ersetzen. Obwohl Paul als Labrador natürlich eine ganze Ecke niedriger ist als ich und ungefähr die Hälfte von meinem Kampfgewicht hat, sind wir beim Spielen auf Augenhöhe. Er ist wendiger als ich – geistig und körperlich, sagt die Sekretärin. Was auch immer das heißen mag…

Es tut jedenfalls immer wieder saugut, bei einem Hundekumpel so richtig Hund sein zu können. Anspringen darf ich meine Menschen nämlich nicht… Sie übern Haufen rennen auch nicht… Auf ihnen drauf liegen auch nicht… Seltenst liegen sie auf mir… Und ihnen in die Beine zwicken darf ich auch nicht… Bei aller Liebe gibt es nunmal Grenzen.

Die Zweibeiner spielen zwar auch mit mir, aber es ist schon etwas Anderes mit einem Hund zu Toben. Regelmäßig Kontakt zu anderen Hunden zu haben, sei außerdem wichtig für mein Sozialverhalten, sagen die Zweibeiner. Was das ist, weiß ich noch nicht so genau… Ich weiß nur eines ganz sicher: Mit Paul im Schnee zu Toben ist genial!!!

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Der Ersatz-Herkules Oder: Die Menschen sagen, ich kann nicht zärtlich sein

Wie der aufmerksame Leser meines Blogs ja weiß, ist mein bester und kleinster Freund Herkules manchmal krank. Er hat unter anderem Probleme mit der Blase. Wenn er sich nicht gut fühlt, weil er grad so dolle Schmerzen hat, kann ich ihm auch nicht helfen. Obwohl ich das gerne würde. Aber alle sagen, dass ich mit der Pfote zu grob streichel und dass mein fürsorgliches Lecken Herkules nur nerven würde. Das find ich ganz schön gemein. Ich kann da ja auch nichts für, dass ich so groß geworden bin. Vor einem Jahr sah das noch ganz anders aus. Da konnte man mit einer Hand noch meine Oberarme umfassen. Und meine Pfoten waren nur halb so groß. Und man konnte mich auf den Arm nehmen, um mit mir zu kuscheln. Heute kann das keiner mehr. Ich muss zum Kuscheln immer auf dem Boden liegen. Weil ich so schwer bin. Und so groß. Ich wollte das gar nicht so. Manchmal tu ich aber so, als wär ich noch so klein wie damals. Dann platziere ich meinen dicken Hintern auf dem Schoß meiner Sekretärin, wenn sie grad auf dem Boden sitzt. Sie ist dann quasi wehrlos. Gaanz langsam, damit ihr Körper sich an den Druck gewöhnen kann, lasse ich dann meinen Oberkörper runterrutschen. Auf dem letzten Stück rutsch ich meisten ab und plumpse runter. Sie stöhnt dann immer auf, aber dafür liege ich. Hah! Ausgetrickst!

In solchen Momenten hat mich die Sekretärin natürlich weniger lieb, aber ich kann sie auch mit großen glänzenden Augen ankucken (wenn ich nicht grad auf ihr sitze) und dann macht sie alles für mich. Deswegen hat sie mir auch einen kleinen Ersatz-Herkules mitgebracht. Der hat auch eine Blase im Bauch und wenn ich daran komme, quietscht er. So wäre das auch bei Herkules, sagt die Sekretärin. Der Ersatz Herkules bewegt sich immer nur wenig und so langsam, dass die Menschen es gar nicht sehen. Nur ich seh das. Ich merk auch, wenn ihm kalt ist, weil er sich ja nur so wenig bewegt. Dann nehm ich ihn in meinen Mund und halt ihn warm. Das gefällt ihm. Glaube ich.

Ich kann also auch ganz lieb und vorsichtig sein. Das kann doch jeder sehen auf dem Bild. Oder nicht? Naja, meine Menschen meinen, es wäre besser, wenn ich mit dem Ersatz-Herkules spiele, wenn es dem echten nicht gut geht. Und ich hab ja keine andere Wahl…

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